Kritische
Gebäudetechnik

Strom, Kühlung, Steuerung und Sicherheit — als ein Betriebssystem geplant

Koordiniertes Gebäudetechnikmodell mit mechanischen, elektrischen und brandschutztechnischen Trassen
PWRStromCLGKühlungCTLSteuerungFPSBrandschutzICTDigitale Infrastruktur

TEBIN plant mechanische, elektrische und sanitärtechnische Systeme (TGA/MEP), Steuerung und Brandschutz für Anlagen, in denen Kontinuität, Kapazität und sicherer Betrieb davon abhängen, dass jede Schnittstelle wie vorgesehen funktioniert. Building Information Modeling (BIM) hält Trassen, Ausrüstung, Berechnungen und Dokumentation in einer gemeinsamen Koordinationsumgebung.

SystemlogikBerechnet und koordiniert
RedundanzN / N+1 / 2N / 2(N+1)
AbwicklungVom Konzept bis zur Inbetriebnahmeunterstützung
DokumentationAusschreibung / IFC / Ausführung

Ein Ausfall bleibt nicht
in einem System

Ein Stromereignis verändert die Kühlleistung. Ein Kühlereignis wirkt auf die Betriebslast. Die Steuerung bestimmt die Reaktion. Sicherheitssysteme müssen durchgehend verfügbar bleiben. Zuverlässigkeit ist daher eine Bedingung an den Schnittstellen, keine Aussage eines Gewerks.

01

Stromausfall

Ein Versorgungsausfall wirkt auf IT-Last, Produktion, Kühlung, Steuerung und Lebensschutzsysteme. Unterbrechungsfreie Stromversorgung, Generator und Schaltlogik müssen von Anfang an definiert und koordiniert werden.

02

Kühlungsausfall

Die thermische Stabilität hängt von verfügbarer Leistung, hydraulischer Auslegung, Redundanz der Ausrüstung, Steuerungen und realem Zugang für Betrieb und Wartung ab.

03

Steuerungsausfall

Automatisches Failover, Alarme, Trends und manuelles Übersteuern hängen von der Architektur der Gebäudeleittechnik, des Energiemanagements, der Stromüberwachung und der Kommunikation ab.

04

Sicherheitsausfall

Lebensschutzsysteme müssen mit Strom, Lüftung, Entrauchung, Steuerungen und Betriebsverfahren koordiniert werden — nicht am Ende ergänzt.

Eine Anlage.
Fünf verbundene Ebenen.

Die Betriebslast ist nur dann geschützt, wenn Versorgung, Umgebungsregelung, Automation, Lebensschutz und Planungsinformation verbunden bleiben.

Geschütztes ErgebnisZuverlässiger BetriebKapazität, Kontinuität, Wartbarkeit und sichere Reaktion
01

Netze & Stromversorgung

Energie für IT-Last, Produktionsanlagen, Kühlung, Steuerungen und Sicherheitssysteme

02

Kühlung & Mechanik

Umgebungsbedingungen für kontinuierlichen und sicheren Betrieb

03

Steuerung & Überwachung

Automatische Reaktion, Alarmierung, Trending, Failover und Bediensichtbarkeit

04

Sicherheit & Compliance

Schutz für Menschen, Anlagen und Betriebskontinuität

05

BIM & Dokumentation

Verbindung zwischen Planungslogik, realem Bau und Anlagenbetrieb

Die Systeme hinter
dem durchgehenden Betrieb

Jede Gruppe wird als Ingenieurpaket bearbeitet und gegen die umgebenden Systeme, Flächen, Tragwerke, Netze und Betriebsabläufe geprüft.

PWR

Elektrische Energiesysteme

Klare Redundanzphilosophie mit koordinierten A/B-Stromwegen

Typischer Umfang

  • Mittel- und Niederspannungsverteilung
  • Netzanschlussschnittstellen
  • Transformatoren und Umspannstationen
  • Hauptschaltanlagen und Verteiltafeln
  • Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) und Batterieschnittstellen
  • Generatorsysteme und Notstromarchitektur
  • Statische Umschalter (STS), Sammelschienen und Power-Block-Konzepte
  • Kabelführung und Trageanlagen
  • Erdung und Blitzschutz
  • Lastpläne, Leistungsbilanz und elektrische Berechnungen

Planerischer Nutzen

  • Klare Redundanzphilosophie mit koordinierten A/B-Stromwegen
  • Reduziertes Risiko von Single-Points-of-Failure, in der Planung identifiziert
  • Bessere Ausschreibungs- und Bauklarheit für Elektroauftragnehmer
CLG

Kühlung & mechanische Systeme

Kühlarchitektur ab der Konzeptphase auf IT-Last und Stromtopologie abgestimmt

Typischer Umfang

  • Kaltwassersysteme
  • Präzisionskühlsysteme
  • Lüftungsgeräte, Präzisionsklimageräte für Serverräume (CRAH/CRAC) und technische Lüftung
  • Freikühlung und Economizer-Konzepte
  • Flüssigkühlung und Schnittstellen der Kühlmittelverteiler (CDU)
  • Pumpensysteme und hydraulische Anordnungen
  • Anlagenraumlayouts und Wartungszugangszonen
  • Mechanische Berechnungen und Gerätepläne

Planerischer Nutzen

  • Kühlarchitektur ab der Konzeptphase auf IT-Last und Stromtopologie abgestimmt
  • Frühzeitige Koordination von Anlagenfläche, Zugang und Wartungszonen
  • Praktische Integration von Luft- und Flüssigkühlungsstrategien
CTL

Steuerung, Überwachung & Automation

Klare Überwachungs- und Steuerungsverantwortung über alle TGA-Systeme

Typischer Umfang

  • Architektur der Gebäudeleittechnik (GLT/BMS) und Steuerungsphilosophie
  • Integration von Energiemanagement (EMS) und Stromüberwachung (EPMS)
  • Dokumentation der Prozessleit- und Datenerfassungstechnik (SCADA)
  • Netzwerktopologie und Kommunikationsschnittstellen
  • Ein-/Ausgabelisten und Datenpunktlisten
  • Alarm-, Trend- und Überwachungsanforderungen
  • Unterstützung von Schalt- und Failover-Sequenzen
  • Unterstützung der Werks- und Vor-Ort-Abnahmedokumentation (FAT/SAT)

Planerischer Nutzen

  • Klare Überwachungs- und Steuerungsverantwortung über alle TGA-Systeme
  • Weniger Mehrdeutigkeit zwischen Fachplanung und Automatisierungslieferanten
  • Bessere Betriebstransparenz für Facility-Management-Teams
FPS

Brandschutz & Lebensschutzsysteme

Brand- und Lebensschutz koordiniert mit Strom, Lüftung, Steuerungen und Gebäudelayout

Typischer Umfang

  • Brandmelde- und Alarmierungsanlagen
  • Gaslösch- und Sonderlöschanlagen
  • Sprinkler- und Brandschutzschnittstellen
  • Koordination von Rauch- und Wärmeabzug
  • Notbeleuchtung und Stromschnittstellen der Lebensschutzsysteme
  • Koordination der Ursache-Wirkungs-Matrix
  • Integration der Brandschutzsysteme in die Gebäudesteuerung

Planerischer Nutzen

  • Brand- und Lebensschutz koordiniert mit Strom, Lüftung, Steuerungen und Gebäudelayout
  • Dokumentation geeignet für Ausschreibung, Bau und Inbetriebnahmekoordination
ICT

Digitale Infrastruktur, Sicherheit & Netze

Weniger späte Änderungen durch fehlende Trassen, Räume, Öffnungen oder Gerätezugangszonen

Typischer Umfang

  • IKT-Räume und Netzwerkinfrastrukturschnittstellen
  • Trassen der Sicherheitssysteme und Gerätestandorte
  • Koordination der Netzanschlüsse
  • Technikräume und Schachtkoordination
  • Strategie für Kabeltrageanlagen
  • Schnittstellen zu Tiefbau, Tragwerk, Architektur und externen Netzen

Planerischer Nutzen

  • Weniger späte Änderungen durch fehlende Trassen, Räume, Öffnungen oder Gerätezugangszonen

Von der Planungsgrundlage
zur Betriebslogik

Der Prozess hält Kapazität, Redundanz, Geometrie, Steuerung und Dokumentation während der Planungsentwicklung abgestimmt.

01

Planungsgrundlage & technisches Briefing

Klärung von Projekttyp, Planungsphase, Kapazität, Redundanzziel, Auftraggeberstandards, Behördenanforderungen und erforderlichen Lieferergebnissen.

02

Systemarchitektur

Definition der TGA-Gesamtarchitektur: Netzanschlussschnittstellen, Stromtopologie, Kühlungsstrategie, Steuerungsphilosophie, Sicherheitssysteme und Anforderungen an Technikräume.

03

Berechnungen & Kapazitätsprüfungen

Bestätigung von Lasten, Kapazitäten, Spannungsfall, Kurzschlussleistung, Kabelauslegung, Kühlbedarf, Luftvolumenströmen, hydraulischen Parametern und Systemleistung.

04

Schnittstellenmanagement

Identifikation und Führung der Schnittstellen zwischen Elektro, Mechanik, Steuerung, Brandschutz, digitaler Infrastruktur, Tiefbau, Tragwerk, Architektur und externen Netzen.

05

BIM-Koordination

Koordination von Trassen, Anlagenräumen, Schächten, Gerätezugangszonen, Wartungsabständen und Baubeschränkungen im Koordinationsmodell.

06

Dokumentation & Prüfung

Erstellung von Zeichnungen, Verzeichnissen, technischen Beschreibungen, Berechnungsberichten, Schemata, Modellen und Issue-Logs für Ausschreibung, IFC oder Ausführungsdokumentation.

07

Planungsklärung & Inbetriebnahmedokumentation

Koordination von RFIs, Planungsklärungen, technischen Prüfungen, Inbetriebnahmesequenzen und As-built-Dokumentation im Rahmen des Projektumfangs.

Ingenieurinformation
für die nächste Entscheidung

Ausgabeprinzip

Jede Ausgabe soll den nächsten Schritt klarer machen: die Grundlage freigeben, Leistungen beschaffen, die Systeme bauen oder deren Betrieb bestätigen.

01

Konzept & Planungsgrundlage

  • Planungsgrundlagenbericht und TGA-Konzeptbeschreibung
  • Kapazitäts- und Lastannahmen
  • Dokumentation der Redundanzphilosophie
  • Systemarchitekturdiagramme
  • Strategie für Netzanschlüsse
  • Initialer Flächenbedarf für Geräte
02

Ausschreibungsplanung

  • Ausschreibungszeichnungen und Leistungsverzeichnisse
  • Gerätepläne und technische Beschreibungen
  • Schnittstellenmatrix und Umfangsklärungen
  • Vorläufige Berechnungen
  • BIM-Modell für Koordination und Mengenermittlung
03

IFC / Ausführungsplanung

  • Koordinierte Fachmodelle und Ausführungszeichnungen
  • MS/NS-Einlinienschemata
  • Kabelführung und Trassenlayouts
  • Anlagenraum- und Technikraumlayouts
  • GLT/EMS/EPMS-Architektur
  • Brandmelde- und Löschanlagenlayouts
  • Berechnungsberichte und Gerätepläne
04

Ausführung & Inbetriebnahme

  • RFI-Koordination und Planungsklärung
  • Prüfung technischer Einreichungen
  • Koordination der Inbetriebnahmedokumentation
  • As-built-Modell- und Zeichnungskoordination

Systeme zusammenführen,
bevor die Schnittstellen erstarren

01

Planung eines neuen Rechenzentrums

Das Projekt benötigt eine koordinierte Gebäudetechnikplanung für IT-Last, Strominfrastruktur, Kühlungsstrategie, Brandschutz, Steuerung, Überwachung und BIM-Koordination.

02

Umnutzung eines Bestandsgebäudes

Ein bestehendes Gebäude wird zur technischen Anlage und erfordert die Überprüfung von Strom, Kühlung, Flächen, Trassen, Schächten und Brandschutzrandbedingungen.

03

Austausch von Notstrom oder Generator

Das Projekt benötigt Schaltszenarien, temporäre Stromlogik, Bauablaufplanung und die sichere Integration in bestehende Systeme.

04

Planungsprüfung vor der Ausschreibung

Der Auftraggeber benötigt eine unabhängige technische Prüfung von TGA-Konzept, Redundanz, Berechnungen, Schnittstellen und Dokumentationsvollständigkeit.

05

Koordination der Auftragnehmerplanung

Auftraggeber oder Generalunternehmer benötigt Unterstützung bei Modellkoordination, RFI-Klärung, Prüfung technischer Einreichungen und Schnittstellenmanagement während des Baus.

Ingenieurlogik, die mit der
Ausführung verbunden bleibt

01

Integriertes Engineering-Team

Elektro, Mechanik, Brandschutz, Steuerung und digitale Infrastruktur arbeiten in einer gemeinsamen Lieferumgebung, nicht in getrennten Paketen

02

Erfahrung mit kritischen Anlagen

Redundanz, Verfügbarkeit und Kontinuität prägen die Planung von Schnittstellen und Betriebsszenarien

03

BIM-basierte Koordination

Mehr als Geometrie Building Information Modeling unterstützt technische Prüfungen, Issue-Management und Bauklarheit

04

Stärke in Elektro & Steuerung

Strom, Notstromversorgung, Generatoren, Steuerung und Überwachung sind Kernkompetenzen von TEBIN

05

Ausführungsdokumentation

Für Ausschreibung und Bau vorbereitete Dokumentation bleibt mit dem koordinierten Modell und der Ingenieurgrundlage verbunden

06

Internationale Abwicklung

Arbeit mit internationalen Auftraggebern Standards, Planungsphasen und Dokumentationsanforderungen in Europa und darüber hinaus

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